•  Klare Worte und gute Musik
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Getrost ins Neue Jahr

Lieber Leser, liebe Leserin

Am Jahresende halten viele Menschen Rückblick auf das vergangene Jahr. Man denkt gerne an die schönen Momente und blickt mit Genugtuung auf das Erreichte und die Erfolge. Aber da ist auch die Erinnerung an schmerzliche Erfahrungen, an erlittenes Leid und Unrecht, an Krankheitsnöte und Schwierigkeiten in Familie und Beruf. Und jeder Mensch stellt sich beim Jahreswechsel die Frage: Wie wird wohl das Neue Jahr? Was kommt auf mich zu? Unsicherheit, ein beklemmendes Gefühl und Angst steigen im Herzen auf. Auch eine rauschende und ausgelassene Silvesternacht kann die tiefe Sorge um die Zukunft nicht vertreiben. Jeder Mensch ist vom innigen Wunsch nach Sicherheit, nach Gewissheit, nach Halt und Hilfe erfüllt. Manche suchen die Antwort auf ihre Zukunftsfragen in Horoskopen, bei Wahrsagern und Spiritisten. Die innere Ruhe, Frieden und Geborgenheit empfangen sie dadurch nicht. Im Gegenteil: ihre Angst wird größer, Depressionen treten auf und sie geraten in eine satanische Gebundenheit und Abhängigkeit.

Liebe Leserin, lieber Leser, welche Gedanken auch immer Sie in diesen Tagen bewegen, Sie können gerade heute Ihr Leben und Ihre Zukunft auf eine sichere Grundlage stellen. Die Bibel, das Wort Gottes, fordert uns in Psalm 37,5 auf:

«Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.»

Wer seine Wege, das heißt seine Zukunft und sein ganzes Leben, dem allmächtigen Gott anbefiehlt und sein Vertrauen auf Ihn setzt, steht unter dem Schutz und der Fürsorge Gottes. Andererseits ist es unsere Sünde, die uns von Gott trennt, unsere Sünde, nicht nach Gott zu fragen und ohne Ihn leben zu wollen. Ein in Sünde verharrender Mensch kann nie wahre Herzensruhe, bleibende Freude auch in Schwierigkeiten und immerwährende, göttliche Geborgenheit haben. Die Sünde führt den Menschen ins Verderben, in die ewige Verdammnis. Aber Jesus Christus, der Sohn Gottes, liebt uns. Er will nicht unser Verlorensein, sondern Er schenkt uns ein neues Leben. Darum ist Er am Kreuz gestorben und hat an unserer Stelle die Strafe für unsere Sünde getragen. Unser Herr Jesus Christus ist auferstanden und lebt und schenkt allen, die an Ihn glauben und Ihm ihr Leben anvertrauen, durch den Heiligen Geist die Gewissheit der Gotteskindschaft, das neue Leben in tiefer Gemeinschaft mit Gott. Der erlöste Mensch ist geborgen in Gottes Güte, getragen von Gottes Barmherzigkeit, behütet von Gottes Schutz und umgeben von Gottes Liebe. Wir blicken nicht mehr einer unsicheren Zukunft entgegen, sondern haben nach Römerbrief 8 die Gewissheit, dass nichts und niemand uns scheiden kann von der Liebe Gottes in Christus Jesus, unserem HERRN.

Er ist treu und lässt die Seinen nicht im Stich. Er trägt uns sicher durch bis in die ewige Herrlichkeit. Der Weg des Gläubigen steht unter Gottes Segen und führt himmelwärts.

Lieber Leser, liebe Leserin, haben Sie Ihr Leben schon dem Herrn Jesus Christus übergeben, Ihre Wege Ihm anbefohlen? Hoffen Sie auf den Sohn Gottes und vertrauen Sie Ihm? Wenn noch nicht, dann bekehren Sie sich doch heute zum Herrn Jesus Christus. Er liebt Sie. Für Sie wird dann nicht nur ein neues Jahr, sondern ein neues Leben beginnen, ein Leben unter Gottes Segen. Getrost dürfen Sie sich auf den lebendigen Heiland verlassen, denn «er wird’s wohl machen.» In unserem weltweitem Missionsdienst und auch für diese Radiosendungen hoffen und vertrauen wir auf den HERRN und Sein Wirken. Er schenkt klare Entscheidungen für Ihn und unermessliche Segnungen. Die Verbreitung des Wortes Gottes, damit verlorene Menschen durch den Glauben an den Sohn Gottes errettet werden, bringt aber nicht nur Angenehmes, sondern auch viel Kampf, der an Härte zunimmt, je klarer wir für die göttliche Wahrheit einstehen. Die Gottlosen, die ganz bewusst den Herrn Jesus Christus als persönlichen Erlöser und Herrn ablehnen, schrecken vor nichts zurück.

Lassen wir auch in solchen Situationen das Wort Gottes von Psalm 37,5 zu uns reden:
«Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.» Diese göttliche Wegweisung ist einfach zu befolgen und bestätigt sich in ihrer Wahrheit täglich. Lasst uns wegblicken von unseren gottlosen Bedrängern und aufschauen zu unserem bald in großer Kraft und Herrlichkeit wiederkommenden Erlöser.

«Befiehl dem HERRN deine Wege ...» Damit meint Gott nicht weniger als unsere völlige Übergabe an den HERRN. Bevor wir aber dieses Wort im Alltag anwenden können, müssen wir den Herrn Jesus Christus richtig kennen und lieben lernen. Sich gläubig nennende Christen, die in Schwierigkeiten verzagen und versagen, kennen den HERRN gemäß dem Wort Gottes zu wenig. Lasst uns täglich das Wort Gottes auf uns einwirken, damit wir den Sohn Gottes tiefer und herrlicher erleben. Der durch das Blut Jesu Christi gereinigte Gläubige, der sein Leben ganz unter die Köngisherrschaft Jesu Christi stellt, ist vom Heiligen Geist erfüllt. «Niemand kann Jesus den Herrn nennen außer durch den Heiligen Geist»
(1. Kor. 12,3b).

Der vom Geist Gottes geleitete Gläubige kann sich selbst und alle Lebensbelange dem HERRN hinlegen. Sogar wenn uns etwas Tag und Nacht beschäftigen will, können und dürfen wir es vor Gott ausbreiten: «Befiehl dem HERRN deine Wege ...» Wir sollen dies im Gebet solange tun, bis wir von den Nöten innerlich nicht mehr gefangen sind, sondern wirklich alles dem HERRN und Seinem Willen überlassen können.

«... und hoffe auf ihn ...» lässt uns völlig wegblicken von den zeitlichen Nöten, auch von den uns hart zusetzenden Gegnern. Unser Blick ist auf unseren Herrn Jesus Christus gerichtet, der alle Gewalt hat im Himmel und auf Erden. Auf Ihn hoffen heißt, von Ihm allein die Hilfe erwarten. Er greift ganz sicher in Seiner Allmacht ein. Schwere Prüfungszeiten sind reiche Segenszeiten, wenn wir auf den HERRN hoffen. Er lässt die Seinen nie im Stich. Wunderbar sorgt Er für Seine Kinder. Er hat unermesslich viele Möglichkeiten, um Seinen Kindern zu helfen, die auf Ihn hoffen. Lasst uns stets das ganze Vertrauen auf unseren Erlöser setzen. Auch die geringsten Zweifel am Eingreifen Gottes verunehren unseren Herrn Jesus Christus. Auch solche Sünde muss Ihm bekannt und durch Sein Blut getilgt werden. Wenn wir unsere ganze Hoffnung auf den HERRN setzen, bedeutet dies nicht, dass Er eingreift nach unseren Vorstellungen. Oft zeigt Er uns noch viel herrlichere Wege, als wir sie uns wünschen könnten.

«Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.» Gott macht keine Fehler, Seine Wege sind richtig und heilsam für uns. Sein Eingreifen wird uns in Psalm 37 näher beschrieben: Er macht einen klaren Unterschied zwischen den Gerechten und den Gottlosen. Letztere haben keine Chance. «Der HERR hat das Recht lieb und verlässt seine Heiligen nicht» (V. 28). Darum:
«Sei stille dem HERRN und warte auf ihn» (V. 7). Unser Herr Jesus Christus ist treu und liebt die Seinen bis ans Ende; d.h. Er bringt uns ganz sicher durch, auch dann, wenn der Gläubige Fehler gemacht hat: «Von dem HERRN kommt es, wenn eines Mannes Schritte fest werden, und er hat Gefallen an seinen Wegen. Fällt er, so stürzt er doch nicht; denn der HERR hält ihn fest an der Hand» (V. 23-24). Lieber Leser, liebe Leserin, gerade wenn Du jetzt durch Prüfungen gehst:

«Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.»

Lasst uns beten: «Himmlischer Vater, wir danken Dir für Dein Wort und die mächtigen Verheißungen. Herr Jesus Christus, Du liebst uns und machst alles wohl, wenn wir unser Leben Dir ganz anvertrauen und auf Dich hoffen. HERR, Du kennst jedes Herz, das verzagt ist und ängstlich ins Neue Jahr blickt. Schenke klare Entscheidungen für Dich und lass viele ihr ganzes Vertrauen auf Dich setzen. Du weißt um alle Nöte, Krankheiten, Probleme, Angriffe und Schwierigkeiten. Wir danken Dir, dass Du Sieger bist und lebst. Danke, dass wir als Kinder Gottes sicher und getrost sein dürfen unter Deinem Schutz und Deiner Fürsorge. HERR, segne jede Leserin und jeden Leser und lass sie Deine Kraft und Hilfe jeden Tag aufs Neue erleben. Amen.»

Pfarrer Samuel J. Schmid

 

 

Segen für 2019

Liebe Leserin, lieber Leser

Das Wort Gottes sagt uns im Buch des Propheten Jeremia, Kap.17, in den Versen 7 + 8:

„Gesegnet ist der Mann, der sich auf den HErrn verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich eine Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.’’

Wir stehen wieder am Ende eines Kalenderjahres. Hunderttausende von Segenswunschkarten werden der Post für Verwandte, Freunde und Bekannte übergeben. Auch ich wünsche Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, Gottes Segen für das Neue Jahr. Da ich Ihnen diesen Segen nicht aus Gewohnheit oder leichtfertig wünsche, versuche ich, Ihnen anhand des Wortes Gottes zu zeigen, wie Sie des Segens Gottes teilhaftig werden.

‘‘Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HErrn verlässt und dessen Zuversicht der HErr ist.’’ Dies steht im Gegensatz zu Vers 5 und 6, wo wir lesen:

‘‘So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom HErrn. Der wird sein wie ein Dornstrauch in der Wüste und wird nicht sehen das Gute, sondern er wird bleiben in der Dürre der Wüste, im unfruchtbaren Lande, wo niemand wohnt.’’ Es hängt von uns selber ab, ob wir unter dem Segen Gottes sind oder unter einem schrecklichen Fluch stehen müssen.

Drei Gründe können den Segen Gottes von uns fernhalten:

  1. Verflucht ist der Mann, ‘‘der sich auf Menschen verlässt.’’ Setzen Sie Ihr Vertrauen auf Ihren Arbeitgeber, auf Ihre Mitmenschen oder auf den HErrn? Bekennen Sie sich zu Christus, auch wenn es Sie die besten Freundschaften und Beziehungen kostet? Erwarten Sie immer noch Hilfe von den Menschen anstatt vom HERRN? Menschen enttäuschen uns immer, wenn wir uns auf sie verlassen. Der Herr Jesus Christus aber enttäuscht uns nie.
  2. Verflucht ist der Mann, ‘‘der hält Fleisch für seinen Arm.’’ Stützen Sie sich nicht auf Ihr eigenes Können, auch nicht auf Ihre eigene Kraft. Selbstsichere Menschen werden früher oder später immer zuschanden. Bekennen Sie Ihre Schwachheit und verlassen Sie sich nicht auf sich selbst, sondern vertrauen dem Herrn Jesus Christus. Sie können nicht zwei Herren dienen. Unser Herr Jesus Christus spricht: ‘‘Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir’’ (Matth. 16.24).
  3. Verflucht ist der Mann, ‘‘der mit seinem Herzen vom Herrn weicht.’’ Nicht unsere Stellung im Privat- oder Geschäftsleben, nicht der äußere Schein sind maßgebend. ‘‘Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der HErr aber sieht das Herz an’’ (1. Sam. 16.7). Nimmt der Herr Jesus Christus in Ihrem Herzen den ersten Platz ein oder haben Sie hundert andere Dinge, die Sie in Sorge treiben? Weichen Sie nicht mehr länger vom HERRN. Kommen Sie zum Herrn Jesus. In Seinen Wunden werden Sie geheilt. Niemand kommt zum Vater als durch Ihn (Joh. 14.6). Wer den Sohn Gottes nicht von ganzem Herzen liebt, ist mit seinem Herzen vom HERRN gewichen und ist schuldig vor Gott (1. Kor. 16.22). Die Folge davon: ‘‘und wird nicht sehen das Gute, das kommt.’’ Verzweiflung, Trostlosigkeit und innere Dürre kennzeichnen den Fluch, der den Menschen trifft, wenn er nicht gewillt ist, den Segen Gottes zu empfangen.


Liebe Leserin, lieber Leser, der HErr will auch Sie segnen im Neuen Jahr. ‘‘Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt.’’ Nicht unsere guten Werke oder die fromme Abstammung, nicht die kirchliche Handlung, die an uns vollzogen wurde, kann unsere Seele erlösen. Einzig unsere persönliche Einstellung zum HErrn ist maßgebend. Erwarten Sie die Hilfe allein vom HErrn? Wenn Sie diese göttliche Hilfe schon persönlich erfahren haben, so loben und preisen Sie Ihren Heiland dafür. Fehlt Ihnen aber die wahre Hilfe noch, dann kommen Sie im Glauben unter das Kreuz Jesu Christi, wo Er Sein Blut vergoss, das uns reinigt von aller Sünde (1. Joh. 1.7). Übergeben Sie Ihr Leben Ihrem Erlöser für Zeit und Ewigkeit. Er spricht: ‘‘Ich lebe und ihr sollt auch leben’’ (Joh. 14.19). Wollen Sie im Neuen Jahr unter dem großen Segen Gottes stehen, den ich Ihnen von Herzen wünsche, so leben Sie mit Christus. Lesen  das Wort Gottes - die Bibel - jeden Tag.

‘‘Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HErrn verlässt und dessen Zuversicht der HErr ist.’’ Sie dürfen sich ganz in die Hände Jesu fallen lassen und wissen, dass der HErr Sie führt und für Sie sorgt. Jedem, der zum Herrn Jesus Christus kommt, gibt Er die wunderbare Verheißung: ‘‘Niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen’’ (Joh. 10.28).

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn Ihre Zuversicht der Herr Jesus Christus ist, können Sie auch im Neuen Jahr täglich erleben, in Freud und in Leid. Du bist wie ein Baum am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Die nie versiegende Quelle, unser Herr Jesus Christus, gibt uns jeden Tag gerade soviel Kraft, wie wir brauchen. Auch Ihnen gilt: ‘‘Denn obgleich eine Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün.’’

Auch das neue Jahr wird vieles bringen, was uns das Leben heiß macht, aber wir brauchen uns vor gar nichts zu fürchten. Keine Trübsal oder Not kann uns schaden, denn wir sind ‘‘wie ein Baum, Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt.’’ Weiter sagt uns das Wort Gottes: ’’... und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.’’ Sorgen vertreiben die Geistesfrüchte. Wenn Sie sich auf den HErrn verlassen und Er Ihre Zuversicht ist, können Sie ohne Sorgen in die Zukunft blicken. Auch wenn äußere und innere Not über uns kommen sollte, so können wir ganz gewiss sein, dass wir, in ständiger bewusster Gemeinschaft mit der Quelle Jesus Christus, ohne Aufhören Früchte bringen dürfen. Gibt es etwas Größeres und Herrlicheres, als mit dem Herrn Jesus Christus in die Zukunft zu gehen? Haben Sie Ihr Leben vorbehaltlos übergeben? Wenn nicht, zögern Sie nicht mehr, tun Sie es jetzt! Sind Sie schon ein Kind Gottes, so lassen Sie sich von allem reinigen, das die Gemeinschaft mit Ihrem Erlöser trübt und hindert. So werden Sie ohne Furcht und Sorge auch das Neue Jahr beginnen dürfen in der Gewissheit, dass Sie ohne Aufhören Früchte des Segens für Ihre Mitmenschen bringen dürfen.

Wir wollen beten: ‘‘Herr Jesus Christus, wir danken Dir, dass Du unsere Zuversicht bist und wir uns auch im Neuen Jahr ganz auf Dich verlassen dürfen. HErr. schenke jetzt Gnade, dass viele Hörer eine klare Entscheidung für Dich treffen. HErr, segne Du alle Kinder Gottes auch im Neuen Jahr und wirke Du durch sie viel Frucht für die Ewigkeit. Himmlischer Vater, segne alle Hörer und Hörerinnen und auch alle Beter und Geber, die diese Sendungen ermöglichen helfen. Amen.’’

Evangelist Josef Schmid