•  Klare Worte und gute Musik
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Danken und Dienen (III)

Liebe Leserin, lieber Leser

In Hebräerbrief 12,28 zeigt uns das Wort Gottes die Kennzeichen eines Gott wohlgefälligen Lebens:

«Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt.»

Der gläubige Christ ist demnach sichtbar geprägt von:

  1. Dankbarkeit und
  2. Gott dienen


Unsere Dankbarkeit ist nicht oberflächlich. Sie hat Ihren Grund in der wunderbaren Erlösungstat unseres Herrn Jesus Christus. Aus Liebe zu uns ist der Sohn Gottes am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden gestorben. Er ist am dritten Tag auferstanden und lebt. Er ist unser Fürsprecher beim Himmlischen Vater. Wie wunderbar! Ist dies nicht Grund zur Dankbarkeit? Unsere Dankbarkeit ist zudem fest verankert im unerschütterlichen Reich Gottes.

In den vorausgegangenen Botschaften dieser Sendereihe haben wir gesehen, dass die schrecklichen Ereignisse in der Welt, die Endzeitzeichen viele Menschen erschüttern. Wer die Erlösung im Herrn Jesus Christus persönlich angenommen und durch den Heiligen Geist die Gewissheit empfangen hat, ein Kind Gottes zu sein und das Bürgerrecht im Himmel zu haben, kann auch in Prüfungs- und Trübsalzeiten die Gnade, Liebe und Hilfe Gottes erleben. Wir sind verwurzelt im Sohn Gottes und haben die starke Zuversicht und die lebendige Hoffnung in Ihm. Damit sind wir der Erfüllung der göttlichen Zusage in Hebräer 12,22-24 teilhaftig: «Ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut.» Wir empfangen ein unerschütterliches Königreich.

«Ihr seid gekommen ... zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind.» Mit dem himmlischen Jerusalem verbunden sind die himmlischen Heerscharen, die Gott treu gehorchen und dienen. Dort gibt es keine abgefallenen Engel. Diese sind in die Hölle zum Gericht verbannt. Der Apostel Johannes beschreibt in Offenbarung 5,11: «Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend.» Mit unserem Herrn Jesus Christus sind wir durch den Geist Gottes in die Verbindung mit dem Reich der Engel eingetreten. Die Engel sind für das menschliche Auge selten sichtbar, aber sie sind als dienstbare Geister uns in diesem Leben ganz nahe Wirklichkeit, wie in Hebräer 1,14 geschrieben steht: «Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?» Und in Psalm 91,11: «Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.» Sind wir uns dieser himmlischen Umgebung stets bewusst?

«Ihr seid gekommen ... zu der Versammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind.» «Versammlung», genau übersetzt «Festversammlung», dient als Oberbegriff für die Aufzählung der einzelnen Gruppen der göttlichen Heilsgemeinde. Die Schar der Erlösten ist in der ewigen Herrlichkeit Gottes eine feiernde, lobende und triumphierende Gemeinde zusammen mit den in unserem Text aufgezählten Gruppen – die vielen tausendmal Tausend Engel, die Gestalten und die Ältesten. Sie bezeugen nach Offenbarung 5: «Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.» Zur «Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind», gehören alle im Herrn Jesus Christus Erlösten und durch Sein Blut teuer Erkauften – jene, die in Ihm schon entschlafen sind, und wir, die noch leben – alle, die im Buch des Lebens eingetragen sind.

«Ihr seid gekommen ... zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut.» Mit der Bekehrung zum Herrn Jesus Christus kommt der Mensch in die tiefe Gemeinschaft mit Gott, «dem Richter über alle». Dies muss uns in tiefe Gottesfurcht versetzen im Bewusstsein, dass nach Römer 3,23 kein Mensch vor Gott unfehlbar ist: «Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.» Die an den Herrn Jesus Christus Gläubigen, die Erlösten, sind begnadigt und teilhaftig der ersten Auferstehung, weil sie durch das Blut Jesu Christi von aller Sünde gereinigt sind. Alle übrigen werden später auch auferstehen und nach ihren Werken gerichtet und in die ewige Verdammnis verurteilt.

Das Blut Jesu Christi tilgt die Schuld und reinigt unser Leben von der Sünde. Desweiteren erweist es als «Blut der Besprengung» auch seine Macht in der fortwährenden Bewahrung und Heiligung unseres Lebens und im Schutz gegen alle Angriffe der Gott feindlichen Mächte. Abels Blut klagte vor Gott an, Jesu Blut rechtfertigt uns vor Gott. Unser Herr Jesus Christus ist der einzige Mittler, der Mittler des neuen Bundes und ermöglicht uns den Zugang zu Gott, zum Berg Zion, zum himmlischen Jerusalem, zur Gemeinschaft der himmlischen Heerscharen und «zu den Geistern der vollendeten Gerechten». Zu letzteren gehören jene, die aus dem ersten Bund, dem Alten Testament, an Gott glaubten und im Himmel aufgezeichnet sind. Sie haben durch das Sterben und die Auferstehung Jesu Christi in Ihm, welcher der Erstgeborene von den Toten ist, in Seinem Blut die volle Rechtfertigung empfangen.

Im Herrn Jesus Christus sind wir dank Seiner Erlösung am Kreuz und Seiner Auferstehung und Auffahrt zum Himmlischen Vater teilhaftig am göttlichen Königreich, das unerschütterlich ist und ewig bleibt. Wenn unser Leben, ungeachtet unserer Schwierigkeiten, hierfür stets mit Loben und Danken erfüllt ist, nehmen wir aus Seiner Fülle Gnade um Gnade. Dies befähigt uns, wirklich Gott zu dienen.

Gott dienen bedeutet nicht, einfach für Ihn arbeiten, sondern mit unserem Herrn Jesus Christus völlig vereint sein und viel Frucht bringen. Unser Heiland selber beschreibt dies nach Johannes 15 wie folgt: «Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun» (V. 2+5). An unserer Frucht werden wir erkannt und beurteilt. «Denn an der Frucht erkennt man den Baum» (Matth. 12,33). «Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse», 2. Korinther 5,10. Darum soll unser Dienst «mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt», sein.

Unser Herr Jesus Christus kennt und beurteilt auch unsere innersten Motive für unser Tun und Lassen – auch im Dienen. Der Apostel Paulus schildert in Philipper 1: «Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht: diese aus Liebe, denn sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege; jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft. Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber» (V. 15-18). Lasst uns dem Herrn Jesus Christus so dienen, wie es Gott gefällt – auch wenn nicht alle damit einverstanden sind. Paulus bezeugt in 1. Korinther 1,23: «Wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit.» Unser Gott Dienen soll geprägt sein

  • von der Liebe Jesu Christi,
  • vom Sieg Jesu Christi
  • vom lebendigen und ewigen Wort Gottes und
  • von Dankbarkeit, dass in aller Erschütterung der Endzeit wir erfüllt vom Heiligen Geist zum ewigen und unerschütterlichen Reich Gottes gehören dürfen und uns freuen können, dass unsere Namen im Himmel geschrieben sind.

«Darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind» (Luk. 10,20). «Die Freude am HERRN ist eure Stärke» (Neh. 8,10).
Unser Herr Jesus kommt bald! Welch Grund zur Freude und tiefen Dankbarkeit! «Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt.»

 

 

Immer Grund zum Danken

Lieber Leser, liebe Leserin

«Undank ist der Welt Lohn.» Sicher kennen wir dieses Sprichwort und haben es schon erlebt. Undankbarkeit paart sich mit Unzufriedenheit. Diese wiederum macht unglücklich und freudenleer. Es fehlen die Lebensfreude und Hoffnung. Das Leben ist auf diese Weise eine Qual und führt in Ziel- und Sinnlosigkeit. Es liegt nicht im Willen Gottes, dass Menschen leiden und zugrunde gehen. Undankbare und unglückliche Menschen bedürfen der Erlösung, um Gott gegenüber dankbar werden zu können. Wirklich tiefe und aufrichtige Dankbarkeit, die bleibt, ist dem erlösten Menschen vorbehalten. Die Bibel, das Wort Gottes, fordert uns in Psalm 107 Vers 1 und 2 auf:

«Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN.»

Der unerlöste Mensch sieht in Prüfungszeiten meistens alles düster und hoffnungslos. Oft hadert er mit Gott und sagt: «Warum lässt Gott Krieg und Not zu?» Viele glauben nicht an den Allmächtigen und beschuldigen Ihn dennoch für Dinge, die sie selbst verschulden. Ganz anders verhält sich der erlöste Mensch: Er dankt Gott und erkennt Seine Freundlichkeit und Güte! Bist Du erlöst? Hast Du heute schon dem HERRN gedankt? Vielleicht zählst Du Dich zu den Gläubigen und vergisst dennoch, dem HERRN zu danken. Undankbarkeit gegenüber unserem Herrn Jesus Christus, der am Kreuz all unsere Sünde auf sich genommen hat, ist eine weit verbreitete, schwere Sünde unter Gläubigen. Solches Verhalten kann sogar zum Abfall von Gott führen. Darum lasst uns das Wort Gottes ernst nehmen:

«Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.» Psalm 107 ist eine große Aufzählung, wofür die Erlösten zu danken haben. Weil der HERR freundlich zu uns ist, haben wir immer Grund Ihm zu danken. Die Liebe Gottes umgibt uns und erfüllt unsere Herzen durch den Heiligen Geist (Röm. 5,5). Gott ist ein Gott der Liebe und Treue, Er vergilt uns nicht nach unserer Missetat und Sünde, sondern Er ist uns gnädig und barmherzig. Ist dies nicht Grund zum Danken? Der durch das Blut Jesu Christi von aller Sünde gereinigte Mensch erkennt die Güte Gottes. Unsere Herzen werden mit Dank erfüllt, wenn wir die Güte Gottes täglich aufs neue und auf unverdiente Weise erleben. Gott ist nicht engherzig wie gesetzliche Menschen, sondern Seine Güte zu uns ist herrlich und erquickend. «Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.» «So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN.»

Unsere Dankbarkeit geschieht nicht nur im Verborgenen des Herzens. Dort ist ihr Ursprung. Sie wird aber durch unsere Redeweise für jedermann erkennbar. Der gläubige Christ stimmt nicht in das Lied der Unzufriedenen ein, sondern dankt dem HERRN und bezeugt Seine Freundlichkeit und Güte. Statt über die schlechte Welt herzufahren und sie zu kritisieren, sollen wir dem HERRN danken. Unser Angesicht strahlt unseren Herzenszustand aus, wie in Sprüche 15,13 geschrieben steht: «Ein fröhliches Herz macht ein fröhliches Angesicht.» Dies gilt auch für ein dankbares Herz. Wie die Unzufriedenheit aus einem Gesicht sofort erkennbar ist, so strahlt der Gläubige Dankbarkeit gegenüber dem HERRN aus. Niemand kann sich verstecken. Die Menschen sehen, ob wir wirklich erlöst sind oder ob wir noch unter dem Bann der Sünde mühsam durchs Leben gehen. Das Wort Gottes fordert uns auf, lebendige Zeugen für unseren Herrn Jesus Christus zu sein. Sind wir es wirklich?

Der Mensch kann sich nicht selber erlösen. Die guten Werke wiegen unsere Sündenschuld nicht auf. Sie können jedoch Vorboten ernstlicher Buße sein und den Weg zum Sohn Gottes bahnen. Die Erlösung von unseren Sünden kommt allein vom Herrn Jesus Christus. Er ist der Sohn Gottes, der vom Heiligen Geist gezeugt worden war und Sein Leben lang ohne Sünde blieb. Er tat den Willen des Vaters im Himmel. Er war gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Ihn, den Heiligen und Reinen, hatten damals die Menschen verworfen und gekreuzigt. Der Herr Jesus Christus litt am Kreuz schreckliche körperliche und seelische Schmerzen. Er erduldete die Gottverlassenheit an unserer Stelle. Dort am Kreuz nahm Er alle Deine und meine Sünde auf sich. So lesen wir in Jesaja 53,4-5: «Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.» Gleich in welcher Lebenslage wir uns befinden, wir haben immer Grund, unserem Herrn Jesus Christus für Seine Erlösung am Kreuz zu danken. Er blieb nicht im Tod. Gott hat Ihn auferweckt! Er lebt und tut auch heute große Zeichen und Wunder, wie in Psalm 107,17ff geschrieben steht:

«Die Toren, die geplagt waren um ihrer Übertretung und um ihrer Sünde willen, dass ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden, die dann zum HERRN riefen in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren Ängsten, er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben: Die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, und sollen Dank opfern und seine Werke erzählen mit Freuden.»

Die Bibel zeigt uns an mehreren Stellen, dass Krankheit eine direkte Folge persönlicher Sünden sein kann. Das Wort Gottes gibt uns auch klare Anweisung, dass wir in jeder Lebenslage, sogar wenn wir todkrank sind, zum HERRN rufen sollen. Wie oft habe ich in meinem Leben, das von viel Krankheitsnot geprägt ist, erfahren: «Er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben.» Gelobt sei unser Herr Jesus Christus, der auch heute Wunder tut und sich des einzelnen Menschen treu annimmt, wenn wir uns an Ihn wenden. Dabei müssen wir es Ihm offen lassen, ob Er uns mit oder ohne ärztliche Hilfe heilen will. Der HERR fördere uns den lebendigen Glauben und bewahre uns vor falschem Fanatismus. Wir haben nicht dem HERRN Vorschriften zu machen, auf welche Weise Er uns heilen will. Vielmehr sollen wir Ihm danken für Sein Wort, das im Herrn Jesus Christus Fleisch geworden ist und uns an Leib, Seele und Geist, die Ihm gehören, gesund macht.

Lieber Leser, liebe Leserin, unterliege nicht der Krankheit, sondern danke dem HERRN, dass Er freundlich und gütig ist und sich Deiner gerade jetzt annimmt. Er liebt Dich und will nicht, dass Du zugrunde gehst in Deinen Sünden, noch dass Du in schwerer Krankheit verzweifelst. Komme zum Herrn Jesus Christus mit Deinem Anliegen. Bekenne Ihm in lautem Gebet Deine Sünden und sage Ihm Deine Not. Auch Du wirst Seine Freundlichkeit und Güte erleben. Der gütige HERR wird ganz sicher eingreifen und Dich berühren! Und sollte nach Seinem Plan Dein Leben hier auf Erden bald zu Ende sein, wird Er als guter Hirte Dich durchs Todestal in die herrliche himmlische Heimat bringen.

Lieber Bruder, liebe Schwester im HERRN, wir haben immer Grund, dem HERRN von Herzen zu danken und Ihn zu loben. Lasst uns dies mit Freuden tun, wie geschrieben steht: «Die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, und sollen Dank opfern und seine Werke erzählen mit Freuden.» Auch dieser Aufforderung Gottes wollen wir nachkommen, nämlich:

  1. Ihm Dank opfern, indem wir unser Leben ganz dem Herrn Jesus Christus übergeben, und
  2. «seine Werke erzählen mit Freuden.»

Auf diese Weise macht der HERR uns zu lebendigen Zeugen. Lasst uns nicht die Zeit verschwenden und sündigen, indem wir ständig über unsere Leiden und Nöte oder gar über unsere Mitmenschen klagen. Gottes Auftrag an uns ist, dass wir Seine Werke und Wunder allen Menschen mit Freuden erzählen. «Die Freude am HERRN ist eure Stärke» (Nehemia 8,10). Wenn wir uns ständig über die Sünde der anderen auslassen und sie deswegen tadeln oder gar beschimpfen, können wir die Welt nicht evangelisieren. Aber die Freude am HERRN, denn als Erlöste erleben wir täglich Seine Freundlichkeit und Güte, lässt uns den Herrn Jesus Christus zur Zeit und Unzeit mit Freuden bezeugen. Welch herrlichen Auftrag hat der HERR uns gegeben! Möge Er es schenken, dass viele Leserinnen und Leser dieser Frohen Botschaft den Herrn Jesus Christus als persönlichen Erlöser und Herrn annehmen.

Nun lasst uns zusammen dem HERRN danken und miteinander beten: «Herr Jesus Christus, Du hast uns am Kreuz mit Deinem Blut teuer erkauft. HERR, vergib alle Sünden, auch diejenige der Undankbarkeit Dir gegenüber.
HERR, reinige uns mit Deinem Blut und schenke uns die Fülle des Heiligen Geistes, dass wir in Deiner Kraft lebendige Zeugen Deiner Auferstehung sind und Deine Werke mit Freuden verkündigen. Wir bitten Dich, errette auch jetzt viele Menschen. Lass unseren gemeinsamen Dienst zur Verherrlichung Deines Namens und zur Errettung vieler Seelen gereichen. HERR, wir freuen uns auf Dein baldiges Kommen. Segne jeden Leser und jede Leserin und alle Ihre Lieben. Amen.»

Evangelist Josef Schmid